Führungen um 12:30 Uhr und um 15:00 Uhr
Neben dem Schloss Jever ist das Edo-Wiemken-Grabmonument eine architektonische Rarität im Nordwesten, an dem bereits über Jahre geforscht und dessen Erhalt durch Sanierungsarbeiten gesichert werden muss.
Die virtuelle Rekonstruktion der 1938 zerstörten Synagoge von Jever und die erhaltenen Relikte
Ab 11:00 Uhr
Das Erinnerungszentrum GröschlerHaus befindet sich in einem Gebäude, das 1954 auf dem Grundstück der 1938 zerstörten Synagoge errichtet wurde. Bei Umbaumaßnahmen kamen in den vergangenen Jahren eine Reihe von baulichen Relikten des Gotteshauses ans Licht. Diese sowie der im unzerstörten Anbau der Synagoge erhaltene Raum der jüdischen Schule und die im Keller erhaltene Mikwe sind zu besichtigen. Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in 3D-Echtzeitsimulation mit VR-Brille und gleichzeitiger Projektion auf einen 2D-Screen steht seit Dezember 2023 zur Verfügung. Die reale und virtuelle Führung durch Mitglieder des Arbeitskreises GröschlerHaus beginnt um 11:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Jüdischer Friedhof, 26441 Jever-Schenum, Hohewarf 8
Führung über den jüdischen Friedhof von Jever um 15 Uhr
Führung über den jüdischen Friedhof mit Volker Landig und Mitgliedern des Arbeitskreises GröschlerHaus im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein
Die 221 erhaltenen Grabstätten des Friedhofs in Hohewarf-Schenum sind das wertvollste Zeugnis der jüdischen Geschichte von Jever. Sie gleichen einem steinernen Buch der Erinnerung. Der älteste, erhaltene Grabstein auf dem 1779 errichteten Friedhof stammt aus dem Jahr 1795.
Das Kriegsende 1945 vereitelte den Plan der Nationalsozialisten, den Friedhof für die Lagerung von Straßenbaumaterialien einzuebnen. Die britische Militärregierung und der aus Berliner Zwangsarbeit befreite Erich Levy (1891 – 1967) setzten die Wiederherstellung der verwüsteten Grabstätten durch. Levy ließ hier Denkmäler zur Erinnerung an die jüdischen Opfer der NS-Zeit und die 1938 zerstörte Synagoge errichten. Zuletzt wurde hier der 1950 aus dem Exil zurückgekehrte Friedrich „Fritz“ Levy (1901- 1982) beerdigt. Auch wegen seiner gut erhaltenen Substanz ist der Friedhof ein für die gesamte Region bedeutsames Denkmal.
Der Eintritt ist frei.
„Begegnungen – Portraits“
Malerei
03. August bis 31. August 2025
Die Portraits zeigen den Blick hinter die Fassade, sie erzählen kleine Geschichten von der Sehnsucht, vom Glück, der Leidenschaft und der Verletzlichkeit des Menschen. Die Künstlerin ist viel durch die Welt gereist und es waren die Begegnungen, nicht nur mit Menschen, sondern auch mit den Tieren, die ihr im Gedächtnis geblieben sind. „Tiere sind unsere Verbindung zur Natur“. Sie möchte in ihrer Malerei auch dem Lebewesen „Tier“ einen wertschätzenden Raum geben, denn immer da, wo sich Mensch und Tier begegnen, können sich neue spannende Bereiche öffnen.
Weitere aktuelle Veranstaltungen im Künstlerhaus Hooksiel finden sich auf der Homepage des Künstlerhauses ↗.
Neustadtgödens Landrichterhaus
Gästeführung „Ist das wichtig oder kann das weg – Wie wertvoll ist ein Museum?“ um 11:00 Uhr
In Zeiten von Digitalisierung und einem auf künstliche Intelligenz basierenden Wissen, scheinen herkömmliche Museen ihren gesellschaftlichen Wert zu verlieren. Regionale Geschichtszusammenhänge können in kürzester Zeit recherchiert und interpretiert werden. Zudem kostet die Bereitstellung der Infrastruktur eines Museums Geld. Was also spricht für den Erhalt kleinerer Museen? Diese Frage kann bei einer Museumsbegehung beantwortet werden.
Neustadtgödens Synagoge
Sonderöffnung 14:00 – 17:00 Uhr
Die ehemalige Synagoge von Neustadtgödens gehört zu den wenigen jüdischen Gotteshäusern, die in der Reichspogromnacht 1938 nicht angezündet wurden. Dennoch verursachten Umgestaltungen und Umbauten Veränderungen, die auch den Charakter des Gebäudes beeinflussten. Heute erinnert eine Ausstellung daran, wie die Synagoge früher aussah.
Museum im Landrichterhaus
Heimathirsch und Zwergkaninchen
Vereinsleben im gesellschaftlichen Wandel
Einen Blick auf die Geschichte des deutschen Vereinswesens zu werfen, ist gleichsam eine Seelenschau deutscher Gesellschaften im Wandel der Zeit. Ihre Gründung verdanken viele Vereine engagierten Personen, sogenannte Heimathirsche, die teils selbstlos, teils aus persönlichen Gründen oftmals in mehreren Vereinen Mitglied waren. Die auch als Vereinsmeierei bezeichnete Anhäufung von Mitgliedschaften und Funktionen wirkt aus heutiger Sicht abschreckend, hatte aber durchaus eine soziale Komponente. Der betreffenden Personen wurde Anerkennung und Ansehen zuteil. Dieses Engagement wird sichtbar durch die vielen Vereinsgründungen in der ehemaligen Herrlichkeit Gödens.
Die in der Ausstellung erwähnten historischen Vereine wurden über Zeitungsartikel recherchiert und bilden somit nicht unbedingt die gesamte Bandbreite der Vereine ab. Die noch heute existierenden Vereine sind über das ‚Gemeinsame Register-portal der Länder‘ einzusehen. Insgesamt konnten so 55 Vereine ermittelt werden, die in der ehemaligen Herrlichkeit ihre Spuren hinterlassen haben. Dazu kommen noch mehrere Ortsgruppen von Verbänden und Genossenschaften, die ähnliche Strukturen wie in den Vereinen aufweisen.
Deutschlandweit gibt es über 600.000 eingetragene Vereine. Etwa die Hälfte aller Deutschen ist Mitglied in mindestens einem von ihnen. In der ehemaligen Herrlichkeit Gödens findet sich die ganze Bandbreite der Vereinssparten. Es gründeten sich Freizeit- , Gesellschafts-, Sport-, Musik- und Sozialvereine. Sie führten Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammen oder schlossen diese aus. Regionale Besonderheiten brachten spezielle Vereinsgründungen hervor.
Das Schulmuseum Bohlenbergerfeld bietet zum Tag des offenen Denkmals freien Eintritt in seine sehenswerte Ausstellung.
Die Dauerausstellung des Schulmuseums im Untergeschoss ist komplett überarbeitet und mit einer Fibel-Ausstellung ergänzt worden.
Am Pfingstsonntag ist das Nordwestdeutsche Schulmuseum ein Etappenziel der Schlemmertour der Gemeinde Zetel.
Am Himmelfahrtstag (29. Juni) findet wieder das traditionelle Open-Air-Konzert ab 11:00 Uhr im Museumsgarten mit Grillen/Kaffee/Kuchen etc. statt.
Weitere aktuelle Veranstaltungen im Norddeutschen Schulmuseum Bohlenbergerfeld finden sich auf der Homepage des Schulmuseums ↗.
Apfelfest zum Tag des offenen Denkmals am 14. September 2025 von 11-17 Uhr
Die Äpfel sind reif! Heute dreht sich bei der Schlachtmühle alles um die leckeren Äpfel. Familien können Äpfel pflücken, sie waschen und schneiden und am Stand des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) Schortens Apfelsaft pressen. Es gibt eine herzhafte Apfelsuppe, Apfelpfannkuchen werden gebacken und am Kuchenstand gibt es viele verschiedene Apfelkuchen. Aber auch andere Kuchen und Torten gibt es wieder zu Kaffee und Tee (aus dem fairen Handel) und Kaltgetränken. Oder ihr gönnt euch alternativ eine leckere Bratwurst?
Wie immer an unseren Mühlenfesten kann die ganze Familie an den Führungen in Mühle und Landwirtschaftsmuseum teilnehmen, bei der Töpferwerkstatt könnt ihr der Töpferin zusehen und selbst Keramik gestalten, im Garten mit Minibausteinen Häuser mauern, unsere alten Kinderfahrzeuge und Straßenspiele ausprobieren oder die Kartoffelsortiermaschine und die Windfege zum Klappern bringen und vieles mehr.
Und das alles bei freiem Eintritt. Wir freuen uns auch euch!
- Buchweizenfest am 13. April 2025, in Jever ist dann der Kiewittmarkt
- Deutscher Mühlentag am Pfingstmontag, dem 9. Juni
- Apfelfest am 14. September
- Graupenfest am 12. Oktober 2025, in Jever ist dann der Brüllmarkt
Weitere aktuelle Veranstaltungen in der Schlachtmühle Jever finden sich auf der Homepage der Schlachtmühle ↗.
Gästeführungen um 10:30 Uhr und 13:30 Uhr
Im Schloss und dem anschließenden Schlosspark finden zurzeit umfangreiche Baumaßnahmen statt, die immer wieder neue Funde aus der Vergangenheit ans Licht bringen. In einer spannenden Begehung kommen alle Denkmalbegeisterte auf ihre Kosten.
Frauenzimmer. Jeversche Frauen im Porträt
ab März 2025
Die Regentin Maria (1500-1575) ist die Persönlichkeit, die Jever zum FrauenOrt gemacht hat. Anlass, weitere interessante Frauen ins Blickfeld zu nehmen. Nahezu wortwörtlich werden die kleinen ehemaligen Dienstbotenzimmer im Dachgeschoss des Schlosses zu „Frauenzimmern“. Spannende Einblicke sind garantiert!
Weitere Informationen, Dokumente und Bildmaterial finden Sie im Pressebereich des Schlossmuseums Jever: www.schlossmuseum.de/presse/ausstellung-frauenzimmer-jeversche-frauen-im-portraet/.
Schlosspark Jever. Gutes Klima für Umwelt und Geschichte
13.04. bis 31.10 2025
2025 wird der Schlosspark Jever umfassend saniert und fit für den Klimawandel gemacht. Als grüne Lunge und kühle Oase hat er für den Klimaschutz, die Bewahrung der Artenvielfalt, aber auch als kulturgeschichtlich wertvoller Ort für die gesamte Region eine herausragende Bedeutung. Die Ausstellung und der Rundgang durch den Park informieren über die Ergebnisse des umfangreichen Projektes, das in diesem Jahr seine Umsetzung und seinen Abschluss findet.
Weitere Informationen, Dokumente und Bildmaterial finden Sie im Pressebereich des Schlossmuseums Jever: www.schlossmuseum.de/presse/eroeffnung-ausstellung-schlosspark-jever-gutes-klima-fuer-umwelt-und-geschichte/.
Weitere aktuelle Veranstaltungen im Schlossmuseum Jever finden sich auf der Homepage des Schlossmuseums ↗.